Queere Flüchtlinge - Akzeptanz für alle!


Die vermeintliche Ruhe auf den Straßen in unseren sonst so kunterbunten Vierteln in diesem eher mĂŒden Pride-Sommer mag vielleicht die Sichtbarkeit der LGBTQ-Community minimiert haben, der Kerngedanke um den Kampf fĂŒr Akzeptanz bleibt trotzdem bestehen. Doch wie sieht es eigentlich um unsere Akzeptanz aus, wenn es um queere FlĂŒchtlinge geht? Wie aufgeschlossen ist die Gay-Community?

Beginnen wir mit einem Gedankenspiel:

Stell dir vor, du hast deiner besten Freundin mit Herzrasen erzĂ€hlt, dass du MĂ€nner sexuell attraktiver findest. Deine beste Freundin erklĂ€rt dir jedoch, dass ein solches Leben nicht mit ihrem Glauben vereinbar ist. Kurz darauf meldet sich ihr Partner bei dir und beginnt, dich zu erpressen. Erst sind es nur kleine GefĂ€lligkeiten, die du tun sollst. Dann ist es Geld. Und irgendwann zwingt er dich, ihm sexuell zur VerfĂŒgung zu stehen, wenn seine Frau - deine beste Freundin - gerade keine Lust hat. NatĂŒrlich im Geheimen, denn er ist ja nicht schwul. Wenn du nicht tust, was er sagt, verrĂ€t er allen ein Geheimnis. Du wirst Freiwild im eigenen Land, in dem es offiziell keine schwulen Perversen gibt.

Du kannst mit niemandem ĂŒber all das reden - und irgendwann wird es herauskommen. Du beschließt, zu flĂŒchten. Damit du das ĂŒberhaupt machen kannst, brauchst du entweder ein Visum oder musst illegal Schlepper bezahlen. So oder so kostet dich die Flucht mindestens 10.000 Euro. WĂ€hrend deiner Reise darf niemand den Grund fĂŒr deine Flucht erfahren, sonst wĂŒrde man dich wahrscheinlich ermorden. Nachdem du endlich in einem sicheren Land wie Deutschland angekommen bist, musst du dich zuerst einmal einem Beamten des BAMF (Bundesamt fĂŒr Migration und FlĂŒchtlinge) erklĂ€ren. Ein Coming Out vor einem wildfremden Menschen. Ob er dir glauben wird, dass du schwul bist und dir Verfolgung droht?

Du bist in einem fremden Land, deren Sprache du nicht kannst, und du kennst niemanden. Aber vielleicht findest du Anschluss in der Gay-Community, solltest du das große GlĂŒck haben, in einer Stadt untergekommen zu sein, die ĂŒberhaupt einen Treffpunkt fĂŒr queere FlĂŒchtlinge hat. Anderenfalls hast du Pech, denn dir wird untersagt zu reisen. Und ein Telefonat mit einem Beratungszentrum ist ebenso schwierig, denn du bist selten allein in deiner Unterkunft - jemand könnte dich belauschen und mitbekommen, dass du schwul bist. Dann droht neue Gewalt von Seiten der anderen GeflĂŒchteten.

Und noch immer ist das niemand, mit dem du endlich frei reden kannst. Ob dir die Gay-Community helfen wird? Und was, wenn nicht? Was tust du dann?


Wer jetzt denkt, wir haben hier massiv ĂŒbertrieben, der irrt. Eine einjĂ€hrige Studie der UniversitĂ€t Leipzig hat Erstaufnahme-Einrichtungen besucht und das Ergebnis ist eindeutig: Zwei von drei GeflĂŒchteten sind psychisch belastet. Ein Großteil leidet unter posttraumatischen Belastungsstörungen, Depressionen und hat Angst.

Gerade fĂŒr queere FlĂŒchtlinge verschĂ€rfte sich in den letzten Monaten durch die KontaktbeschrĂ€nkungen bezĂŒglich Covid-19 die Situation noch massiv. Die allermeisten der rund neunzig deutschen Beratungsstellen fĂŒr schwule FlĂŒchtlinge waren geschlossen.

Lilith Raza vom Lesben- und Schwulenverband LSVD dazu: „Diese Isolation verstĂ€rkt die kritische Situation weiterhin und fĂŒhrt zu einer erneuten Traumatisierung. Das ist wirklich eine sehr schwierige Lage fĂŒr diese Menschen, sie sehen oftmals ĂŒberhaupt keinen Ausweg fĂŒr sich.“ Wie im Fallbeispiel beschrieben, sind diese Menschen zudem besonders stark einer ablehnenden Haltung ausgesetzt: „Es gab viele FĂ€lle in den letzten Jahren, wo LSBTIQ-Menschen von anderen GeflĂŒchteten aufgrund ihrer SexualitĂ€t angegriffen worden sind. Manchmal gibt es aber auch Probleme mit den deutschen Mitarbeitern der UnterkĂŒnfte. Homophobie kennt keine Religion oder Staatszugehörigkeit.“

Lilith Raza, LSVD

Die Atheistin und Transfrau Raza kam 2012 selbst von Pakistan aus nach Deutschland und spricht aus eigener Erfahrung. In den letzten Jahren haben die Beratungsanfragen an den LSVD stetig zugenommen, auch wenn sich die Lage in einigen Unterbringungszentren inzwischen ein wenig verbessert hat. Trotzdem bleiben es MassenunterkĂŒnfte, die wenig bis gar keine PrivatsphĂ€re erlauben.

Die Lage vor Ort wird von Bundesland zu Bundesland anders geregelt und genauso unterschiedlich können auch die Unterbringungen selbst sein. Dazu kommt, dass auch jedes Bundesland die VielfĂ€ltigkeit der Beratungsstellen fĂŒr queere FlĂŒchtlinge sehr unterschiedlich regelt. In ganz Bayern zum Beispiel gibt es gerade mal in NĂŒrnberg und MĂŒnchen drei Treffpunkte. Wenn ein schwuler FlĂŒchtling nicht gerade das GlĂŒck hat, in einer der beiden StĂ€dte untergebracht zu sein, kann er die Beratungsstellen nicht besuchen. 

Eine andere, große Problematik ist der allgemeine Umgang mit LGBTQ-FlĂŒchtlingen: Bereits bei der allerersten Anhörung vor einem Mitarbeiter des BAMF mĂŒssen sie ausfĂŒhrlich ĂŒber ihre SexualitĂ€t sprechen, nachdem sie zuvor viele Jahre lang als Überlebensstrategie alles versucht haben, um genau dies zu verheimlichen. Im schlimmsten Fall treffen sie dann auf einen homophoben Mitarbeiter oder einen Dolmetscher.

ï»żNegative BerĂŒhmtheit erreichte hier ein Fall eines achtzehnjĂ€hrigen Afghanen, dem ein österreichischer Beamte frei von der Leber weg erklĂ€rte, er sei gar nicht schwul. BegrĂŒndung: Weder der Gang, noch das „Gehabe“, noch die Bekleidung sehen homosexuell aus. Zudem habe der junge Mann sich mit einem Zimmergenossen gestritten, dabei seien schwule MĂ€nner doch gar nicht aggressiv. Außerdem hatte der Afghane auch wenig Freunde und das war fĂŒr den Beamten ein weiteres Indiz gegen die HomosexualitĂ€t, denn immerhin sind schwule Jungs doch alle gesellig. Oder?


Wir mögen darĂŒber erstaunt schmunzeln, doch wohl nur deswegen, weil wir eben nicht direkt davon betroffen sind. Am Ende bleibt die Entscheidung eines jeden Beamten eine rein subjektive. Oftmals sei laut LSVD jene Entscheidungen der BAMF mangelhaft, sodass GeflĂŒchtete dagegen klagen mĂŒssen. Dabei werden die Mitarbeiter im Übrigen sogar hoch offiziell angehalten, bei einem Asylantrag mit einem queeren Hintergrund genauer nachzubohren, so der LSVD.

Das BAMF legt den Mitarbeitern in einer Dienstanweisung zum Thema â€žSexuelle Ausrichtung“ nahe, wie sie am besten bei nicht verfolgten, ausgereisten FlĂŒchtlingen solche Antworten produzieren können, die es erlauben, die Asylgesuche abzulehnen. Salopp gesagt: LGBTQ-Menschen unerwĂŒnscht!

Der Kernaspekt hierbei ist die Verfolgung, so Lilith Raza: „Das Wort „Verfolgung“ ist sehr wichtig. Wenn jemand auf Grund seiner SexualitĂ€t in seinem Heimatland verfolgt wird oder die Gefahr dazu besteht, dann erst hat er Anrecht auf Asyl. Aber es gibt auch viele Menschen, die ohne Verfolgung nach Deutschland anreisen oder angereist sind. Denn es besteht die hohe Gefahr der Verfolgung, wenn sie sich outen oder zwangsweise geoutet werden.

Diese Verfolgung allerdings nachzuweisen, ist sehr schwer. Wenn ein LGBTQ-Mensch durch das Erlebte zudem bereits stark traumatisiert ist, fĂ€llt es diesem sehr schwer, ĂŒberhaupt darĂŒber zu sprechen.“ Zur Klarstellung: Es reicht nicht aus, aus einem der zahlreichen LĂ€nder zu kommen, die Schwule nicht anerkennen oder körperlich wie seelisch misshandeln. GeflĂŒchtete mĂŒssen nebst ihrer LGBTQ-SexualitĂ€t auch eine drohende Verfolgung nachweisen. In den allermeisten FĂ€llen gibt es natĂŒrlich keine eindeutigen Beweismittel, denn die wenigsten FlĂŒchtlinge können Morddrohungen oder Verfolgung auf Beamtendeutsch mit dreifachem Durchschlag bescheinigen.

Zynisch könnte man anmerken, dass kĂŒnftige queere FlĂŒchtlinge vielleicht demnĂ€chst von ihren Peinigern sich einfach schriftlich bestĂ€tigen lassen mögen, was diese mit ihnen vorhaben. Mit Unterschrift und Datum, versteht sich.


Fakt ist: Eine Verfolgung aufgrund der sexuellen Orientierung oder GeschlechtsidentitĂ€t ist laut europĂ€ischer Rechtsprechung ein anerkannter Asylgrund. GestĂŒtzt wird dies auch von dem Grundrecht auf Asyl, das in der Genfer FlĂŒchtlingskonvention verbrieft ist. Eigentlich sehr klar, doch dabei gibt es gleich zwei gravierende Stolpersteine: Der eine ist die Schwere der Verfolgung bei LGBTQ-Menschen. Beschimpfungen, SchmĂ€hungen oder Drohungen allein sind kein ausreichender Grund fĂŒr Asyl.

Es muss physische oder psychische Gewalt angewendet worden sein oder gesetzliche Maßnahmen gegen LGBTQ-Menschen geben, die eine „unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸige oder diskriminierende Strafverfolgung oder Bestrafung von Homosexuellen“ einschließt - dazu gehört auch ein GefĂ€ngnisaufenthalt. Erst dann wird von sogenannten „schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen“ gesprochen.

Der andere Stolperstein sind die zwei Wörter „sicherer Herkunftsstaat“. Schrittweise werden immer mehr LĂ€nder, in denen homosexuelle Handlungen strafbar sind und Verfolgung faktisch passiert, von der Bundesregierung als sichere HerkunftslĂ€nder definiert. Dazu gehören zum Beispiel aktuell Ghana und das Senegal, vielleicht demnĂ€chst auch Algerien, Marokko oder Tunesien - in all diesen LĂ€ndern ist HomosexualitĂ€t illegal und kann teilweise mit mehrjĂ€hrigen Haftstrafen versehen werden.

Als sicher gelten ĂŒbrigens auch alle LĂ€nder in der EuropĂ€ischen Union - also auch zum Beispiel Ungarn oder Polen, die gerade Gesetze gegen Schwule erlassen oder ganze Landstriche als „LGBTQ-freie-Zonen“ definieren. Kommt ein schwuler FlĂŒchtling nun aus einem jener scheinbar sicheren LĂ€nder, bekommt er nur ein Schnellverfahren ohne Zugang zu fachkundiger Beratung oder Rechtsschutz. Eine faire PrĂŒfung der AsylgrĂŒnde ist laut LSVD damit ausgeschlossen.

Gerne wird hier von Seiten der Bundesregierung damit argumentiert, dass HomosexualitĂ€t ja nur dann strafrechtlich in diesen LĂ€ndern relevant wĂ€re, wenn LGBTQ-Menschen ihre SexualitĂ€t ausleben wĂŒrden. Wer schweigt und keusch lebt, ist also fein raus. Diese BegrĂŒndung hat der EuropĂ€ische Gerichtshof ausdrĂŒcklich bereits 2013 als unzulĂ€ssig erklĂ€rt. Der LSVD dazu noch einmal: „Wenn Deutschland Staaten fĂŒr „sicher“ erklĂ€rt, in denen homosexuelle Handlungen strafrechtlich verfolgt werden, ist das eklatant rechtswidrig. Deutschland macht sich zum Handlanger von Regierungen, die die Menschenrechte von LGBTQ verleugnen und mit FĂŒĂŸen treten!“



NatĂŒrlich können GeflĂŒchtete nach einer ersten Absage einen Asyl-Folgeantrag stellen, doch bis jetzt wurde auch dieser oft ohne weitere PrĂŒfung abgelehnt. Das Bundesverfassungsgericht entschied nun, dass ein Asyl-Folgeantrag nicht pauschal als unzulĂ€ssig eingestuft werden darf. Es bedarf einer genaueren ÜberprĂŒfung, wobei die Behörden trotzdem die MenschenwĂŒrde der Befragten respektieren mĂŒssen. Detaillierte Fragen zu sexuellen Praktiken, psychologischen oder medizinischen Gutachten sowie das Einbeziehen von intimen Fotos sind unzulĂ€ssig.

Bleibt abzuwarten, wie das BAMF die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes umsetzt. Lilith Raza bringt das menschliche Drama dahinter auf den Punkt: „Der erste Wunsch ist immer Sicherheit. GeflĂŒchtete hoffen, dass sie im neuen Land ihr Leben so frei gestalten können, wie sie das wollen. Einen Neuanfang wagen dĂŒrfen.“

 Einen Neuanfang? Selbst wenn queere FlĂŒchtlinge alle rechtlichen HĂŒrden genommen haben, mĂŒssen sie sich dann einem gesellschaftlichen Klima in Deutschland oder Mitteleuropa stellen, das Fremdenhass immer mehr zu einer respektablen Meinung umdefiniert. Die Angriffe auf FlĂŒchtlingseinrichtungen und GeflĂŒchtete selbst haben sich in den letzten fĂŒnf Jahren stellenweise verfĂŒnffacht.

Jeder fĂŒnfte Deutsche wird aktuell als fremdenfeindlich eingestuft, so eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die Zahlen decken sich mit den offiziellen Angaben der Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Demnach lehnen 25 Prozent der Deutschen Asylbewerber ab. Der Hass auf alles Fremde, wie wir es in den letzten Wochen beispielhaft in Amerika - Stichwort #blacklivesmatter - miterlebt haben, ist ein PhĂ€nomen, dass auch in Europa nicht fremd ist. Im direkten Vergleich ist der Fremdenhass sogar beinahe doppelt so hĂ€ufig anzufinden wie die Ablehnung von Homosexuellen. Als queerer, vielleicht dunkelhĂ€utiger FlĂŒchtling „erntet“ man also Hass gleich aus mehreren Lagern. 


Und wie sieht es innerhalb der Gay-Community aus? Da das BAMF keine Zahlen hinsichtlich der AntrĂ€ge von LGBTQ pflegt, lĂ€sst sich nicht genau sagen, wie viele queere FlĂŒchtlinge es aktuell gibt. Klar ist aber, dass die allermeisten GeflĂŒchteten in diesem Bereich schwule MĂ€nner sind. Doch leider begegnet die Community FlĂŒchtlingen nicht minder reserviert, mit Vorurteilen behaftet oder sogar diskriminierend, so noch einmal Lilith Raza:

„Neben der Sprache ist die Akzeptanz innerhalb der LSBTIQ-Community eine große HĂŒrde. Die restliche Gesellschaft kommt erst an dritter Stelle, zuerst muss man die Sicherheit innerhalb der eigenen Community haben. Innerhalb der Community gibt es aber auch positiven wie negativen Rassismus. Zudem mĂŒssen GeflĂŒchtete gegen viele Klischees ankĂ€mpfen. Zum Beispiel: Alle sĂŒdlĂ€ndischen MĂ€nner sind exotisch. Oder auch die falsche Annahme, alle GeflĂŒchteten suchen in Deutschland nur einen Partner, um sich hier niederlassen zu können. Ich kenne so viele Menschen mit Migrationshintergrund, die gar nicht heiraten wollen. Sie finden das Konzept der Ehe an sich absurd.“

 Vielleicht beziehen viele schwule MĂ€nner ihre Reserviertheit gegenĂŒber Homosexuellen aus anderen LĂ€ndern aus der Erfahrung, dass die starke Ablehnung von Homosexuellen bei Menschen mit Migrationshintergrund besonders signifikant ausgeprĂ€gt ist. Rund 35 Prozent Ă€ußern sich hier negativ. Allerdings rĂŒhrt diese Einstellung oftmals auch aus fehlender Bildung und der PrĂ€gung von besonders religiösen Eltern. So wĂ€re es vielleicht an uns, schwule FlĂŒchtlinge mit deutlich mehr VerstĂ€ndnis zu begegnen. Nach all dem Leid und den oftmals entwĂŒrdigenden MĂŒhlen eines Asylantrages ist die Gay-Community die einzige Anlaufstelle, die LGBTQ-FlĂŒchtlinge haben.

Der einzige Ort, wo sie erstmals einen freieren Lebensweg erfahren können und so vielleicht auch die ein oder andere negative PrĂ€gung der Vergangenheit ĂŒberdenken können. Abschließend Frau Raza vom LSVD: „GeflĂŒchtete wĂŒnschen sich Sicherheit innerhalb und außerhalb der Community. Es ist sehr wichtig, fĂŒr sich ein Leben fĂŒhren zu können, dass erst einmal andere nichts angeht. Die Akzeptanz dafĂŒr in der gesamten Gesellschaft fehlt immer noch. Viele sagen, wir haben jetzt doch die Ehe fĂŒr alle. NatĂŒrlich, ja! Aber die gesetzliche Lage ist nicht gleichbedeutend mit der gesellschaftlichen Einstellung. Das sind zwei unterschiedliche Sachen.“

Autor: Michael Soze

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