Mode als Spaßfaktor


Was fr├╝her noch die Mama zurechtgelegt hat, ist heute wichtiger Bestandteil unseres Alltags: Mode. Wir ziehen uns nicht einfach nur an, wir setzen Statements und vielleicht sogar Trends. Auch wie wir uns f├╝hlen, spiegelt sich h├Ąufig in unserer Mode wieder. So geh├Ârt zu jeder Stimmung wie selbstverst├Ąndlich das passende Outfit.

In meinem Fall spielt die Jogginghose einen sehr wichtigen Faktor bei meiner Wohlf├╝hl-Bekleidung, auch wenn sich Karl Lagerfeld vermutlich gerade deswegen im Grab umdreht. Schlie├člich meinte der Meister einst sinngem├Ą├č, wer eine Jogginghose trage, habe die Kontrolle ├╝ber sein Leben verloren.

Mode ist f├╝r mich aber nicht nur ein Ventil, sondern eine wichtige Form des pers├Ânlichen Ausdrucks und soll in erster Linie Spa├č machen. Nat├╝rlich lassen wir unsere Mitmenschen gerne an neuesten Errungenschaften teilhaben und verwandeln so den Weg zur U-Bahn locker mal in einen Laufsteg. Sollen ja nicht nur die Arbeitskollegen was davon haben.


Basics wie wei├če T-Shirts und Blue Jeans geh├Âren meiner Meinung nach in jeden Kleiderschrank, ├Ąhnlich wie saubere Unterhosen. An einfallslosen Tagen, kann man somit gut angezogen und ruhigen Gewissens das Haus verlassen, ohne Gefahr zu laufen, in der Menge unterzugehen. Wilde Kombinationen aus Abendkleid und Sneakers sind mittlerweile genau so wenig schockierend wie Jogginghose mit Jacket - vor allem in Berlin.

Ob hier nun Komfort oder Eleganz im Vordergrund stehen, ist erstmal nebens├Ąchlich. Mode unterstreicht den Charakter und hilft, unsere Vorz├╝ge gekonnt in Szene zu setzen. Bein, Arme oder andere Rundungen d├╝rfen hier also nach Lust und Laune pr├Ąsentiert werden. Mode ist nicht nur ein angenehmer Zeitvertreib, sondern verbindet Menschen aus aller Welt. Gerade in der schwulen Szene ist Styling und Mode nach wie vor sehr wichtig. Der modebewusste Mann zeigt sich eben gerne von seiner besten Seite und schreckt nicht mehr vor skinny Jeans oder ├Ąhnlichen Dingen zur├╝ck.

Wie man das genau auslegt, bleibt zum Gl├╝ck jedem selbst ├╝berlassen. Komplett in Adidas, im Business Look, ob freiz├╝gig oder verdeckt - Mode erlaubt es uns kreativ zu sein und macht vor allem beim Kombinieren aus alt und neu immer wieder aufs Neue Spa├č.

Bei Mode gibt es keine Grenzen, nur M├Âglichkeiten. Keine Ausgrenzung gleich welcher Art. Damit ist Mode ganz nebenbei auch eines - nicht rassistisch sondern inkludierend. Macht Mode so nicht gleich noch mehr Spa├č?


Autor: Robin H├Âhn

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