Die Suche nach Verbündeten!


Ihr Name: Amilli. Die junge Frau aus Bochum schickt sich mit ihrer neuen EP„Pulling Punches“ an, den Ruhrpott musikalisch in die ganze Welt hinauszutragen. Ganz nebenbei beweist sie dabei einen großartigen Instinkt für unterschiedliche Sounds und beherrscht es ebenso gekonnt, Lässigkeit, Coolness und Glücksgefühle zu einem wohlig warmen Beat zu vermischen.

Was möchtest du mit deinen neuen Songs vermitteln?

Ich hoffe, dass ich manche Menschen durch die Songs verstanden fühlen und ich durch meine Musik ihnen den Tag versüßen kann. Am Ende muss jeder für sich selbst herausfinden, was er aus meiner Musik zieht. Die Erfahrungen, die ich schildere von Beziehungen oder Feminismus, können auch für Männer und Frauen gleichermaßen hilfreich und wichtig sein. 

Ein Punkt ist der heutige Feminismus - beschäftigst du dich auch mit Themen aus der Gay Community? 

Ja, auf jeden Fall. Ich versuche, mich zu informieren und durch Podcasts und Bücher mehr über die Community oder andere marginalisierte Gruppen zu erfahren. Ich finde es sehr wichtig, dass wir alle mehr lernen und versuchen, Menschen mit anderen Erfahrungen zu verstehen und ein guter Verbündeter zu sein.

Du kommst aus Bochum und schreibst englische Songs. Wie kam es dazu und welche Pläne hast du für deine Zukunft?

Für mich war es sofort klar, dass ich auf Englisch singe. Ich bin mit englischsprachigen Songs aufgewachsen und höre bis heute wenig deutsche Musik, deswegen war das für mich einfach nur natürlich. Und zu meinen Plänen – ich bin kein Mensch, der viele Pläne für die Zukunft macht. Ich mache weiter, solange es sich gut anfühlt und hoffe, dass ich damit so viele Menschen wie möglich erreichen kann.


Interview: Robin Höhn. Redaktion: Michael Soze

EP„Pulling Punches“, erschienen bei Radicalis.


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